17.12 - 11:12

Bananen und Kalium senken das Schlaganfallrisiko


 

Der regelmäßige Verzehr von Bananen kann das Schlaganfallrisiko deutlich senken. Dies ist vor allem auf den hohen Kaliumgehalt zurückzuführen. Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei und beugt Blutgerinnseln im Gehirn vor. Studien zeigen, dass eine ausreichende Kaliumzufuhr das Schlaganfallrisiko um etwa 20 Prozent reduzieren kann.

Eine aktuelle Analyse, die Daten aus elf großen Studien umfasst, ergab, dass eine tägliche Kaliumzufuhr von etwa 1.600 Milligramm das Risiko von Gefäßerkrankungen signifikant senkt. Forscher weisen darauf hin, dass diese Menge leicht durch den Verzehr von Bananen sowie anderen kaliumreichen Lebensmitteln wie Spinat, Nüssen, Fisch, Milch und Linsen erreicht werden kann.

Kalium spielt eine wichtige Rolle im Körper: Es reguliert den Herzrhythmus, fördert die normale Muskelfunktion und beugt plötzlichen Blutdruckspitzen vor. Ein Mangel kann sich durch Herzrhythmusstörungen, Schwäche, Reizbarkeit, Übelkeit und sogar Durchfall äußern.

Experten der Universitäten Warwick und Neapel betonen, dass Kaliummangel in modernen Ländern weit verbreitet ist. Darüber hinaus erhöht die Kombination aus Kaliummangel und übermäßigem Salzkonsum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich.

Eine Reduzierung des Salzkonsums bei gleichzeitiger Erhöhung der Kaliumzufuhr könnte Millionen von Leben retten. Wissenschaftler schätzen, dass dadurch weltweit die Zahl der Schlaganfälle um etwa eine Million pro Jahr sinken würde.

Daher empfehlen Ärzte, sich nicht nur auf Bananen zu beschränken: Eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend Gemüse, Obst, Nüssen und Fisch trägt zur Erhaltung der Herz-Kreislauf-Gesundheit bei, senkt das Risiko schwerwiegender Komplikationen und verbessert das allgemeine Wohlbefinden.

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