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Alles, was Sie über hohes Fieber wissen müssen: Die häufigsten medizinischen Fehler


 

Alles, was Sie über hohes Fieber wissen müssen: Die häufigsten medizinischen Fehler

Erhöhte Körpertemperatur löst oft Panik aus. Patienten und Angehörige reagieren impulsiv – sie nehmen fiebersenkende Medikamente, hüllen sich in Decken und kuscheln sich ein. Ärzte weisen jedoch darauf hin, dass Fehler, die die Situation eher verschlimmern als helfen, häufiger sind. Nachfolgend finden Sie die sechs häufigsten Mythen und Fehlverhalten, mit denen Ärzte konfrontiert werden.

  1. Die Temperatur muss gesenkt werden

Viele Menschen glauben, dass jede Temperatur sofort gesenkt werden sollte. Ärzte betonen: Die Temperatur ist der natürliche Mechanismus des Körpers zur Bekämpfung von Infektionen und sollte daher nicht immer unterdrückt werden. Liegt sie im moderaten Bereich (z. B. bis 38 °C–38,5 °C) und verträgt der Patient den Zustand normal, kann es ratsam sein, den Körper arbeiten zu lassen. Steigt die Temperatur jedoch über 39 °C oder treten Komplikationen auf, ist ein Eingriff dringend erforderlich.

  1. Je mehr Medikamente, desto besser

Ein weiterer häufiger Fehler ist die gleichzeitige oder beliebige Kombination mehrerer fiebersenkender Medikamente. Ärzte betonen: Der Wechsel von Medikamenten oder die unkontrollierte Selbstmedikation können zu Nebenwirkungen führen. Es ist besser, sich auf ein Mittel zu konzentrieren, die empfohlene Dosis einzuhalten und das Wohlbefinden streng zu überwachen.

  1. Wickeln und Einwickeln helfen

Viele raten dazu, zu schwitzen, sich einzuwickeln, sich unter eine Decke zu legen und warmen Tee zu trinken. Tatsächlich können solche Methoden die Körpertemperatur nur erhöhen und den Zustand verschlimmern. Sorgen Sie besser für Belüftung des Raumes, eine angenehme, aber nicht zu hohe Temperatur, leichte Kleidung und moderate Kühlung (z. B. eine leicht kühle, feuchte Serviette auf Stirn oder Handgelenken).

  1. Einreiben mit Alkohol oder kaltem Wasser ist eine gute Methode

Dies ist eine der riskantesten Praktiken. Einreiben oder Einreiben mit Alkohollösungen verursacht häufig Krämpfe der oberflächlichen Blutgefäße, was den Wärmeaustausch verlangsamt und zu Unterkühlung der inneren Organe führen kann – insbesondere bei Kindern. Auch kaltes Wasser sollte mit Vorsicht verwendet werden: Plötzliche Abkühlung kann einen Schock für den Körper darstellen.

  1. Bei Fieber sollte man komplett auf Essen verzichten.

Manche sind überzeugt, dass der Körper bei hohem Fieber nicht arbeitet und keine Nahrung verdaut, weshalb es besser ist zu hungern. Ärzte weisen jedoch darauf hin: Es ist wichtig, den Energiehaushalt im Gleichgewicht zu halten, ausreichend zu trinken und leichte, aber nahrhafte Kost zu sich zu nehmen – Suppe, Brei, Obst. Völliger Nahrungsverzicht kann den Körper im Kampf gegen Infektionen schwächen.

  1. Wichtig: Nicht zum Arzt gehen, wenn es nur Fieber ist.

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass nur extrem hohes Fieber oder offensichtliche Komplikationen ärztliche Hilfe erfordern. Ein rechtzeitiger Arztbesuch kann jedoch schwerwiegende Folgen verhindern. Dies gilt insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen: Wenn die Temperatur länger als 48 Stunden über 38,5 °C liegt und von Krämpfen, Hautausschlag, starken Kopfschmerzen oder Atemstillstand begleitet wird, suchen Sie sofort einen Facharzt auf.

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