20.09 - 11:04

Wer sollte kohlensäurehaltiges Wasser meiden: Ärzte warnen


 

Wer sollte kohlensäurehaltiges Wasser meiden: Ärzte warnen

Sodawasser ist für viele Menschen längst ein vertrautes Getränk – es wird in Restaurants serviert, im Handel gekauft und sogar als Alternative zu normalem Wasser konsumiert. Ärzte warnen jedoch: Nicht jeder sollte dieses Getränk regelmäßig trinken, selbst wenn es sich um normales Tafelwasser ohne Zucker handelt. Es gibt Personengruppen, bei denen kohlensäurehaltiges Wasser gesundheitsschädlich sein und bestimmte Symptome und Krankheiten verursachen oder verschlimmern kann.

Ärzte raten Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen vom Trinken von kohlensäurehaltigem Wasser ab. Insbesondere bei Gastritis, Magengeschwüren, Reizdarmsyndrom oder Reflux (GERD) kann der Konsum von kohlensäurehaltigen Getränken zu verstärkten Schmerzen, Blähungen, Sodbrennen und anderen unangenehmen Symptomen führen. Das im Getränk enthaltene Kohlendioxid reizt die Magen- und Darmschleimhaut und verstärkt Entzündungsprozesse.

Außerdem ist kohlensäurehaltiges Wasser für Menschen mit erhöhter Gasbildung und Neigung zu Blähungen kontraindiziert. Es kann diese Symptome nur verschlimmern und zu Unwohlsein, Bauchknurren, Blähungen und Magendruck führen. Dies gilt insbesondere für Menschen, die bereits Probleme mit der Gärung oder der Funktion der Darmflora haben.

Auch für Menschen mit Herzerkrankungen und arterieller Hypertonie ist es wichtig, kohlensäurehaltiges Wasser zu meiden. Bei mineralhaltigem kohlensäurehaltigem Wasser, das einen erhöhten Natriumgehalt aufweist, kann es zu Flüssigkeitsansammlungen im Körper kommen, die die Herzfunktion beeinträchtigen und den Blutdruck erhöhen. Dies ist besonders gefährlich für Menschen, denen ärztlich empfohlen wird, ihren Salzkonsum zu begrenzen.

Eine weitere Risikogruppe sind Menschen mit Nierenproblemen. Der Mineralstoffüberschuss in bestimmten kohlensäurehaltigen Wässern kann die Nieren zusätzlich belasten und sogar zur Steinbildung beitragen. Personen mit Urolithiasis sollten besonders vorsichtig sein.

Außerdem ist zu bedenken, dass der regelmäßige Konsum selbst von „gesundem“ kohlensäurehaltigem Wasser ohne Zucker unerwartete Folgen haben kann. Kohlendioxid verändert den Säure-Basen-Haushalt im Magen und kann bei längerem Konsum die normale Funktion des Verdauungssystems stören. Darüber hinaus kann der häufige Konsum kohlensäurehaltiger Getränke (auch solcher mit Geschmacksstoffen) den Appetit reduzieren oder umgekehrt durch die Dehnung der Magenwände ein Hungergefühl auslösen.

Obwohl kohlensäurehaltiges Wasser als sichere Alternative zu anderen Getränken erscheint, ist es alles andere als universell. Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen oder einer Neigung zu Magen-, Herz- oder Nierenproblemen sollten einen Arzt konsultieren, bevor sie es dauerhaft in ihre Ernährung aufnehmen.

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