14.09 - 12:19

Trockene Augen: Symptome erkennen und Beschwerden lindern


 

Trockene Augen: Symptome erkennen und Beschwerden lindern

Das Trockene Auge ist eine häufige Augenerkrankung, bei der die Augenoberfläche nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit befeuchtet wird. Dies kann zu Reizungen, Brennen, einem Sandgefühl in den Augen und in manchen Fällen sogar zu vorübergehend verschwommener Sicht führen. Die Ursachen sind vielfältig: von längerer Bildschirmarbeit über hormonelle Veränderungen bis hin zu altersbedingten Faktoren oder Umwelteinflüssen.

Eine der Hauptursachen für trockene Augen ist eine verminderte Produktion von Tränenflüssigkeit oder eine Störung ihrer Zusammensetzung. Normalerweise besteht eine Träne aus einer wässrigen, einer schleimigen und einer fetthaltigen Phase. Eine Störung mindestens einer dieser Komponenten führt zur Instabilität des Tränenfilms. Dies ist oft mit einer Funktionsstörung der Meibom-Drüsen verbunden, die für die fetthaltige Phase verantwortlich sind. In diesem Fall verdunstet die Träne schnell, und die Augenoberfläche bleibt ungeschützt.

Die Symptome des Syndroms können schleichend auftreten oder sich unter bestimmten Bedingungen stark verschlimmern – zum Beispiel bei trockener Luft, Computerarbeit oder windigem Wetter. Patienten klagen häufig über Augenermüdung, Lichtempfindlichkeit, Rötungen und Schwierigkeiten beim Tragen von Kontaktlinsen. Manche erleben sogar paradoxes Tränen – dies ist die Reaktion des Körpers auf Reizungen, wenn zwar Tränen produziert werden, diese aber von schlechter Qualität sind.

Um die Beschwerden zu lindern, sollten Sie zunächst einen Augenarzt aufsuchen. Dieser kann die Stabilität des Tränenfilms testen und die Funktion der Meibom-Drüsen beurteilen. Die gängigste Behandlung ist die Anwendung von feuchtigkeitsspendenden Augentropfen – künstlichen Tränen. Es ist wichtig, Produkte ohne Konservierungsstoffe zu wählen, insbesondere bei längerer Anwendung. Gele oder Salben für die Nacht können ebenfalls verschrieben werden.

Neben der medikamentösen Therapie empfehlen Ärzte, auf den Lebensstil zu achten. Es lohnt sich, die Zeit vor dem Bildschirm zu begrenzen, alle 20 Minuten Pausen einzulegen, einen Luftbefeuchter im Raum zu verwenden und die Augen mit einer Brille vor Wind zu schützen. Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle: Omega-3-Fettsäuren, die in Fisch oder speziellen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind, können die Qualität des Tränenfilms verbessern. In komplexeren Fällen können Augenärzte zusätzliche Behandlungsmethoden anbieten – zum Beispiel die Blockierung der Tränenpünktchen zur Verringerung des Tränenflusses oder eine Wärmetherapie zur Verbesserung der Funktion der Meibom-Drüsen. Dank eines umfassenden Ansatzes erreichen die meisten Patienten eine deutliche Linderung der Symptome und eine Verbesserung der Lebensqualität.

 

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