14.01 - 11:12

Wie Sie Schmerzen mit Ihren Gedanken lindern können


 

Moderne Forschungsergebnisse zeigen, dass die Schmerzwahrnehmung stark von der Gehirnfunktion abhängt. Wissenschaftler der Universität Oxford unter der Leitung von Irene Tracey entdeckten, dass Schmerz nicht nur im Körper, sondern auch im Geist entsteht. Diese Entdeckung bedeutet, dass sich Beschwerden mit dem richtigen Ansatz lindern lassen, ohne auf herkömmliche Schmerzmittel zurückgreifen zu müssen.

Ein von den Forschern durchgeführtes Experiment zeigte, welche Hirnareale durch Schmerz aktiviert werden. Es stellte sich heraus, dass die Schmerzwahrnehmung komplex ist und es kein separates „Schmerzzentrum“ im Gehirn gibt. Dies untermauert die Annahme, dass die bewusste Auseinandersetzung mit Gedanken und Gefühlen die Intensität unangenehmer Empfindungen deutlich beeinflussen kann.

Emotionen und die Aufmerksamkeit einer Person haben den größten Einfluss auf Schmerzen. So kann beispielsweise Depression Schmerz verstärken, während Angst und Furcht ihn unangenehmer machen. Experten empfehlen daher, sich vorrangig mit dem emotionalen Zustand auseinanderzusetzen: Stressabbau und die Behandlung depressiver Zustände können die Schmerzwahrnehmung verringern, selbst bei chronischen Erkrankungen. Die kognitive Verhaltenstherapie zeigt gute Ergebnisse bei Menschen mit chronischen Schmerzen. Es lehrt Menschen, ihre Aufmerksamkeit umzulenken und ihre Reaktionen auf unangenehme Empfindungen bewusst zu steuern. Wenn man sich auf einen anderen Reiz oder eine andere Aktivität konzentriert, nimmt die Aktivität in den für die Schmerzwahrnehmung zuständigen Hirnzentren ab.

Studien haben zudem eine erhöhte Aktivität in der Amygdala, die für Angst zuständig ist, und im präfrontalen Cortex während schmerzhafter Erfahrungen gezeigt. Dies eröffnet neue Wege zur Entwicklung von Methoden, um die emotionale Reaktion auf Schmerzen zu bewältigen. Eine gezielte Steuerung der eigenen Gedanken trägt dazu bei, Stress und damit die Intensität der Schmerzsignale zu reduzieren.

Die Kontrolle der eigenen Gedanken und Gefühle wird somit zu einem wirksamen Instrument im Schmerzmanagement. Regelmäßiges Achtsamkeitstraining, Bewusstseinstraining und kognitive Therapietechniken können helfen, chronische oder akute Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität ohne ständige Medikamenteneinnahme zu verbessern.

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