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18.01 - 11:12
Warum wir weiteressen, obwohl wir keinen Hunger verspüren| Питание
Viele Menschen kennen das: Sie essen weiter, obwohl sie gar nicht hungrig sind. Dieses Phänomen beschäftigt Wissenschaftler schon lange, und neuere Experimente haben dazu beigetragen, die Mechanismen hinter diesem Verhalten besser zu verstehen. Es zeigt sich, dass übermäßiges Essen oft nicht mit den Bedürfnissen des Körpers zusammenhängt, sondern mit Gewohnheit und Umwelteinflüssen. In einer Studie wurden den Teilnehmern vor einem Film Eimer mit Popcorn angeboten. Ein Teil des Popcorns war frisch, ein anderer Teil eine Woche alt und schmeckte unangenehm. Diejenigen, die normalerweise kein Popcorn im Kino aßen, aßen tatsächlich weniger vom älteren Popcorn. Diejenigen hingegen, die es sich zur Gewohnheit gemacht hatten, Popcorn mit ins Kino zu bringen, aßen ungefähr die gleiche Menge, unabhängig von der Frische. Dies verdeutlicht, dass Gewohnheit stärker ist als Geschmack. Laut Studienleiter David Neel verknüpft unser Gehirn schnell Essen mit einer bestimmten Situation. Wenn jemand regelmäßig ein bestimmtes Lebensmittel in einer bestimmten Umgebung isst, löst allein die Anwesenheit in dieser Umgebung ein Verlangen nach Essen aus, selbst ohne tatsächlichen Hunger. Die Umgebung wird somit zu einer Art „Auslöser“ für übermäßiges Essen. Um diese Theorie zu überprüfen, veränderten die Forscher die Bedingungen. Einer anderen Gruppe von Teilnehmern wurde Popcorn angeboten, diesmal nicht im Kino, sondern in einem Konferenzraum während des Ansehens von Videos. In diesem Fall spielte der Geschmack des Essens eine viel wichtigere Rolle: Die Gewohnheit wurde durchbrochen, und die Teilnehmer aßen weniger. Interessanterweise können bereits kleine Änderungen der gewohnten Routine helfen, die Nahrungsaufnahme zu kontrollieren. Beginnt man beispielsweise mit der nicht-dominanten Hand zu essen, wird der Vorgang weniger automatisch, und man achtet bewusster darauf, was und wie viel man isst. Dadurch sinkt die Nahrungsaufnahme deutlich. Übermäßiges Essen ist also oft nicht auf Hunger zurückzuführen, sondern auf tief verwurzelte Gewohnheiten und Umwelteinflüsse. Wer das versteht, kann lernen, sein Essverhalten zu steuern: Gewohnheiten ändern, dem Essvorgang mehr Aufmerksamkeit schenken und so das Risiko von Übergewicht und gesundheitlichen Problemen reduzieren. Ключевые слова:
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